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Pipelines haben in einer Volkswirtschaft die gleiche Aufgabe wie Adern in einem Organismus. Sie dienen dem Zu- und Abtransport wichtiger Rohstoffe. Wie auch im Organismus kann jede Unterbrechung bzw. Störung nachteilige Auswirkungen auf das ganze System haben.

Deshalb ist der sichere, zuverlässige Transport von Medien in Pipelines ein absolutes Muss. Störungen müssen vermieden werden. In den zumeist unterirdischen oder off shore verlegten Leitungen können sie zu erheblichen Komplikationen führen. Eine der gravierendsten Störungen sind Lecks. Diese können verschiedene Ursachen wie typischerweise Unregelmäßigkeiten einer Schweißnaht, Korrosion oder Materialfehler haben. Löcher und Risse können sich zu großen Lecks ausweiten, aber auch zum Bersten der Pipeline führen. Folgen sind nicht nur Produktverluste und kostenintensive Ausfälle, sondern auch unbezahlbare Umweltverschmutzungen. Leckfrüherkennung ist also von größter Bedeutung.
Messmethoden, die auf Sinken des Drucks oder auf Volumenverlust reagieren, sind meist nicht empfindlich genug, kleine Lecks zu finden. Bei großen Lecks hingegen reagieren sie sofort und führen zum Abschalten der Anlage.

Die meisten sensiblen Messverfahren, wie sie mit den verschiedensten Arten von intelligenten Molchen durchgeführt werden, sind sehr kostenintensiv. Diese Kosten werden durch den großen Material- und Personalaufwand verursacht. Hinzu kommt, dass der Pipelinebetrieb für mehrere Tage beeinträchtigt oder sogar unterbrochen werden muss.
Vor diesem Hintergrund verfolgt das Gottsberg-Team seit einiger Zeit ein ganz klares Ziel: die Entwicklung und Fertigung eines hochsensiblen, aber dennoch flexiblen Verfahrens zur Leckfrüherkennung.
Dieses System ist eine Neuentwicklung auf der Basis des bewährten MLD aus dem Hause SICK MAIHAK. Es beruht auf dem über 30-jährigen MLD-Know-How, sowie auf dem Wissen und den Erkenntnissen des Gottsberg-Entwicklungsteams.
Die Innovation? Ist im Grunde einfach: Durch Erfassung spezifischer Ultraschallsignale und anschließender Mehrkanal-Spektral-Analyse können selbst kleine Leckstellen erkannt und geortet werden. Solche Schadstellen geringen Ausmaßes waren insbesondere an im Boden und im Wasser verlegten Pipelines ein Problem, da ihre Erkennung durch Störgeräusche verhindert wurden. Diese werden jetzt durch die Multi-Spektral-Analyse erfasst und ”ausgeblendet”.
Aufgrund von behördlichen Auflagen und Sicherheitsvorkehrungen der Pipelinebetreiber müssen Dichtigkeitsüberprüfungen in regelmäßigen Abständenden während des Pumpbetriebes durchgeführt werden.
Der normale Förderbetrieb der Pipeline wird während der Überprüfung mit dem Gottsberg-System aufrechtgehalten. Der Einsatz des GLD erfolgt ohne zeit- und kostenintensive Betriebsunterbrechungen. Die zutreffenden Sicherheitsvorkehrungen beim Einsatz im EX-Bereich sind im Vergleich zu ähnlichen Systemen minimiert. Die Bedienung erfordert geringsten Personalaufwand.
Das Gerätesystem GLD ist zu seinem Vorgänger MLD weitestgehend kompatibel. So wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, dass MLD-Komponenten weiterverwendet bzw. durch ein Upgrade angepasst werden können. Das Gottsberg Leak Detection System besteht aus folgenden Komponenten:
©2009 GOTTSBERG Leak Detection GmbH & Co. KG